Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

der befristete Weiterbetrieb der Grün- und Astschnittannahmestelle in Bad Kösen, Am Ziegeleiloch 1, auf dem Gelände der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes (AZV) Naumburg ist ein wichtiger Bestandteil eines Systems von Grün- und Astschnittannahmestellen im Burgenlandkreis.

Bis zur Errichtung einer neuen Grün- und Astschnittannahmestelle im westlichen Burgenlandkreis möchten wir Sie hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Abgabe von Grün- und Astschnitt nur zu den ausgewiesenen Öffnungszeiten

März bis August 2017
Dienstag von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

möglich ist.

Bitte betreten Sie nicht außerhalb der Annahmezeiten das Gelände und lagern Sie keine Abfälle vor dem Objekt ab!

Wir danken für Ihr Verständnis.

Ihre Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt Süd - Anstalt des öffentlichen Rechts

Zur Übersicht der Grün- und Astschnittannahmestellen hier klicken ...


Pilotprojekt Astschnittsammlung

Werte Bürgerinnen und Bürger der Städte Hohenmölsen und Lützen,

die Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt-Süd - AöR, als Ihr öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger, testet im Rahmen eines Pilotprojektes die Astschnittsammlung am Grundstück Ihres Hauptwohnsitzes. Projektzeitraum ist der 01. März bis 30. Juni 2017.

Die Abholung Ihres Astschnittes findet unter nachfolgend genannten Voraussetzungen statt.

  • Entsorgung nur am anschlusspflichtigen Hauptwohnsitz
  • Entsorgung von gebündeltem Astschnitt – kein Grünschnitt, kein loser Astschnitt
  • Astschnittmenge bis 2 m³
  • Bündellänge bis 1,20 m
  • Astdurchmesser bis 8 cm
  • Bündelgewicht bis 20 kg
  • Verwendung von natürlichen Bindematerialien wie Seile/Bindfäden aus Hanf, Jute, Sisal, Baumwolle, Zellstoff oder Flachs - kein Bindedraht, kein Kunststoffbindfaden!
  • Bereitstellung bis 6:00 Uhr am Abholtag, frühestens 1 Tag vor der Abholung

Anmeldung nur über telefonische Terminvergabe ab 16. Februar 2017 über

Telefonnummer: 034445 223-81

Anmeldezeiten:

Montag:
Dienstag:

Donnerstag:
Freitag:

09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Der Grünschnittplatz Bad Bibra ist ab dem 31.12.2016 geschlossen.

Die Anlieferung von Grün- und Astschnitt ist ab dem 01.01.2017 auf dem Grünschnittplatz Bad Bibra nicht mehr möglich. Anschlusspflichtige Haushaltungen der AW SAS – AöR können Ihren Grün- und Astschnitt zur

  • USUM GmbH, Am Alten Tagebau 1, 06269 Steigra
  • Wertstoffhof Naumburg, Hallesche Straße 60, Naumburg

anliefern.

Beitrag zur Europäischen Kommunikationskampagne rund um das Thema Abfallvermeidung und Wiederverwendung

Vom 19. bis 26. November findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt, welche am 22. November durch die Umweltministerin Frau Dr. Barbara Hendricks in Berlin eröffnet wird. Auch die Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt Süd - AöR möchte diese Woche zum Thema Abfallvermeidung und Wiederverwendung, wenn auch nicht in Form eines Beitrages vor Ort, sondern in Form eines Artikels, unterstützen.

Im Zuge der Umsetzung des Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz - KrWG), vor allem in Hinsicht auf die Abfallhierarchie (1. Vermeidung, 2. Vorbereitung zur Wiederverwendung, 3. Recycling, 4. Sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung, 5. Beseitigung) gibt es immer viel zu tun. Wichtig ist jedoch nicht nur ein reibungsloser Ablauf von Abfallprozessen, sondern auch die Aufklärung darüber. Die Abfallvermeidung, mit entsprechenden Informationen und Tipps dazu, steht an oberster Stelle und hat damit vorrangige Priorität.

Für die AW SAS - AöR wichtige Themen hinsichtlich der Abfallvermeidung sind z. B. die Rücknahme von Elektro- und Elektronikgeräten bezüglich der Wiederverwertung sowie die Vermeidung von unnötigen Lebensmittelabfällen.

Bei der AW SAS - AöR können Elektro- und Elektronikgeräte entweder über das Bringsystem bei den Wertstoffhöfen in Naumburg, Weißenfels und Zeitz gebührenfrei abgegeben oder im Holsystem nach vorheriger Anmeldung über das Sperrmülltelefon zu den gültigen Sprechzeiten zur Abholung bereitgestellt werden. Nach einem entsprechenden Tourenplan werden so die Abholtermine vergeben. Die Abholung über das Holsystem können allerdings nur private Haushalte des Burgenlandkreises gebührenfrei nutzen. Nach der Gesetzesänderung des Gesetzes über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG) sind auch Großvertreiber, d. h. Händler mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikprodukte von mehr als 400 m², verpflichtet, Altgeräte vom Verbraucher zurückzunehmen. Dabei sind 2 Aspekte maßgebend: Entweder wird ein neues, gleichwertiges Gerät gekauft oder es handelt sich um ein kleines Altgerät (Kantenlänge max. 25 cm), was zurückgegeben werden kann, auch ohne Kauf eines Neugerätes. Wichtig bei der Entsorgung (Bereitstellung oder Abgabe) der Altgeräte ist das vorherige Herausnehmen und die entsprechende separate Bereitstellung (bei Abholung) bzw. Entsorgung (bei Abgabe) von Batterien und Akkus.

Ein anderes relevantes Thema besteht in der Vermeidung unnötiger Lebensmittelabfälle durch einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang. Ein Blick auf nachfolgende Abbildung zeigt, wieviel Kilogramm Lebensmittel eine Person pro Jahr durchschnittlich wegwirft: 82 Kilogramm - das ist wirklich eine sehr große Menge!

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Initiative „Zu gut für die Tonne!“ ©

Unter der Kampagne „Zu gut für die Tonne!“ (www.zugutfuerdietonne.de) stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft kostenloses Informationsmaterial rund um das Thema Vermeidung von Lebensmittelabfällen zur Verfügung. Gründe für das mengenmäßig viel zu hohe Aufkommen von weggeworfenen Lebensmitteln können sehr vielseitig sein: Zum einen liegt es am vielseitigen und übergroßen Angebot von Lebensmitteln, welches zum Mehrkauf verlockt. Zum anderen kann es auch an einer falschen Lagerung der Lebensmittel, einer zu großen Produktpackung, zu viel gekochtem Essen, nicht verwendeten Resten oder einem abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum liegen. Vielleicht hat man auch einfach den Überblick aller im Haushalt befindlichen Lebensmittel verloren.

Wichtig beim Verbrauch von Lebensmitteln und einem vorzeitigen Wegwerfen sind ebenfalls der richtige Umgang und die Unterscheidung zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) („mindestens haltbar bis“) und dem Verbrauchsdatum (VD) („zu verbrauchen bis“). Doch was sagen beide Daten eigentlich genau aus? Während ungeöffnete Lebensmittel, die durchgängig richtig gelagert wurden, auch nach Ablauf bzw. Überschreiten des MHD noch genießbar sein können (durch vorheriges Überprüfen von z. B. Farbe, Konsistenz und Geschmack), ist ein Überschreiten des VD ein Wegwerfgrund. Das VD ist auf leicht verderblichen Lebensmitteln, wie z. B. Geflügel, Hackfleisch oder Fisch, zu finden, da solche gekennzeichneten Produkte anfälliger für gesundheitsschädliche Keime (z. B. Salmonellen) sind. Bei diesen Produkten sollte der ebenfalls angebrachte Hinweis, wie sie zu lagern sind (z. B. bei maximal +2 °C), unbedingt eingehalten werden.

Sperrmüll und Wertstoffe auf Abruf

Im gesamten Burgenlandkreis können private Haushalte ihren Sperrmüll und nachfolgend benannte Wertstoffe nach telefonischer Anmeldung über das Sperrmülltelefon: 034445 223-41 zu unseren Sprechzeiten zur Entsorgung im Holsystem anmelden.

Bei Sperrmüll erfolgt die Abholung maximal zweimal pro Jahr (nach vorheriger Anmeldung). Dabei gilt, dass pro Person und Jahr 2 m³ Sperrmüll entsprechend der Tourenplanung im Holsystem gebührenfrei entsorgt werden kann.

Wertstoffe dagegen, wie Elektro- und Elektronikgeräte, Alttextilien und -schuhe sowie Altmetall können entsprechend der Tourenplanung unbegrenzt zur Abholung angemeldet werden.

Die Bereitstellung des Sperrmülls bzw. der Wertstoffe muss am Abholtag bis spätestens 06:00 Uhr erfolgen. Nicht angemeldeter oder zu spät bereitgestellter Sperrmüll/Wertstoff wird auf Grund der Touren- und Tonnageplanung nicht entsorgt und ist zwingend vom Besitzer am gleichen Tag wieder zurückzunehmen.

Angebote der Abfallwirtschaft
Sachsen-Anhalt Süd - AöR für Grundschulen

Wohin mit dem leeren Joghurtbecher? Wieviele Plastiktüten „verbraucht“ ein Mensch pro Jahr? In welchen Container wirft man eigentlich eine blaue Glasflasche? Und wieviel Abfall sparen wir überhaupt bei der Benutzung einer Mehrwegflasche? Diese oder ähnliche Fragen bestimmen den Alltag von Erwachsenen und auch von Kindern. Antworten hierauf gibt es bei einer Führung über den Wertstoffhof. Als regionaler Ansprechpartner im Bereich der Abfallwirtschaft ist die AW SAS - AöR bemüht, vor allem Grundschulkinder frühzeitig für das Thema „Abfall“ zu sensibilisieren. Besonders aus Sicht der Ressourcenschonung und des verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur ist eine Aufklärung sehr bedeutend, weshalb die Themen Abfallvermeidung und -verwertung ihren festen Platz im Unterricht finden sollten. Die AW SAS - AöR bietet sachkundige Führungen über die Wertstoffhöfe in Weißenfels, Zeitz oder Naumburg an, bei denen die einzelnen Abfallarten sowie die Bedeutung des Recyclings im Vordergrund stehen. Zum anderen ermöglicht eine Führung im Kompostwerk Weißenfels den speziellen Einblick in die Kompostierung von Bioabfällen sowie Grün- und Astschnitt.

Einige Hinweise zur Organisation: Um für die Schule und auch für unsere täglichen Geschäftsabläufe optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, ist eine rechtzeitige Anmeldung sehr wichtig. Die Gruppengröße je Führung sollte bei max. 15 Kindern liegen, ggf. ist hierfür eine Schulklasse vor Ort zu teilen. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, danken wir für Ihren Anruf unter 034445 223-15. Wir freuen uns auf Sie bzw. Euch!

Letzte Ausbaustufe im Kompostwerk Weißenfels abgeschlossen

Im Kompostwerk Weißenfels, welches durch die AW SAS - AöR über die Bio-Komp SAS GmbH betrieben wird, ist der Bau von zwei Presswasserbecken nahezu fertiggestellt. Die feierliche Inbetriebnahme erfolgte am 08.06.2015 durch den Landrat und Verwaltungsratsvorsitzenden Götz Ulrich in Anwesenheit des Vorstandes der AW SAS – AöR, den Mitgliedern des Verwaltungsrates, der beteiligten Baufirmen und vieler weiterer Gäste. Das bei der Herstellung von Kompost entstehende Presswasser, ein flüssiger Dünger, muss auf Grund neuer gesetzlicher Gegebenheiten über die Dauer von sechs Monaten gespeichert werden. Bisher wurde die täglich anfallende Menge von 30 m³ im vorhandenen Presswasserbecken gelagert und in kurzen Abständen an einen externen Abnehmer zur Zwischenspeicherung abgegeben. Das begrenzte Speichervolumen von 380 m³ erforderte ein Ausbringen des Presswassers nach spätestens 13 Arbeitstagen. Die nun notwendig gewordene Errichtung von zwei zusätzlichen Presswasserbehältern in Stahlbeton-/ Stahlbetonfertigteilbauweise mit einem Fassungsvermögen von jeweils 3.000 m³ ist abgeschlossen. Beide Behälter sind gasdicht abgedeckt und können über Rohrleitungen unabhängig voneinander befüllt und geleert werden. Das Investitionsvolumen betrug ca. 2,05 Mio. €.

Gebaut 1999, verarbeitet das Kompostwerk jährlich rund 23.600 Tonnen Bioabfall und 5.700 Tonnen Grünschnitt, die in den Haushalten im Burgenlandkreis anfallen. Die vorgenommenen Ausbaustufen finden mit dem Bau der Presswasserbecken nun ihren Abschluss. Das Werk präsentiert sich damit auf dem Stand der Technik.

Entsorgung von Leichtverpackungen:

Hinweis zur Verteilung von Gelben Säcken

Die AW SAS - AöR weist darauf hin, dass Leichtverpackungen/Stoffgleiche Nichtverpackungen aus Haushalten zukünftig grundsätzlich über die Gelbe Tonne zu entsorgen sind. Die bedeutet, dass die Ausgabe von Gelben Säcken ab 01.07.2015 nur noch für jene Grundstückseigentümer vorgesehen ist, welche die nachgeforderten weiteren Gelben Tonnen bisher noch nicht erhalten haben bzw. die grundsätzlich nicht an die Behälterentsorgung angeschlossen sind. Letztere werden hierüber separat in Kenntnis gesetzt.

Während die Ausgabe der Gelben Säcke im zweiten Halbjahr 2015 eingestellt wird, ist die Abholung von Gelben Säcken jedoch nach wie vor gewährleistet. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass sowohl Gelbe Säcke als auch transparente Säcke mit Leichtverpackungen/Stoffgleichen Nichtverpackungen neben der Gelben Tonne zur Abholung bereitgestellt werden können.

Anträge zur Gestellung einer zusätzlichen Gelben Tonne werden weiterhin entgegengenommen.

Hinweise zur Entsorgung von Gelber Tonne
und Gelben Sack

Zu Beginn des Jahres waren der Abfuhrrhythmus sowie weitere Entsorgungsmodalitäten rund um die Gelbe Tonne/den Gelben Sack in der Diskussion. Die AW SAS - AöR weist in diesem Zusammenhang auf nachfolgende Sachverhalte hin.

Die Wirtschaft ist verpflichtet, in Umlauf gebrachte Verkaufsverpackungen wie z. B. Styroporschalen, Kunststoffverpackungen, Verpackungen aus Verbundstoffen oder Weißblech nach Gebrauch zurückzunehmen und damit bei deren Entsorgung mitzuwirken. Die Verpackungen werden in der Gelben Tonne bzw. im Gelben Sack gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt. In Deutschland tätige Unternehmen der Lebensmittel- und Verpackungsbranche bedienen sich zur Erfüllung der Verwertungspflichten der Betreiber der Dualen Systeme. Deren Finanzierung erfolgt über ein Lizenzentgelt, das über den Verkaufspreis der Produkte an den Kunden weitergereicht wird. Demzufolge wird die Entsorgung der Gelben Tonne bzw. des Gelben Sackes nicht über die Abfallgebühren der AW SAS - AöR finanziert.

Neu seit 01.01.2015 ist - auf Grund des Inkrafttretens neuer gesetzlicher Regelungen - zudem die Miterfassung sog. Stoffgleicher Nichtverpackungen. Bei den Stoffgleichen Nichtverpackungen wird von einer geringen Menge von ca. 3-5 kg je Einwohner und Jahr ausgegangen.

Die Entsorgung des Verpackungsabfalls wird in regelmäßigen Abständen durch die Systembetreiber der Dualen Systeme ausgeschrieben. Für den aktuellen Zeitraum hat die AW SAS - AöR den Zuschlag bis 31.12.2015 erhalten und erbringt, gemäß den vertraglichen Bedingungen der Systembetreiber, die Leistungen für diese. Entscheidungsträger sind somit die Systembetreiber der Dualen Systeme.

Mit dem Ziel, das Erscheinungsbild der Orte zu verbessern, wurden als Ersatz für die Gelben Säcke beginnend ab 2013 die Gelben Tonnen in den restlichen Gemeinden des Burgenlandkreises eingeführt. Als Konsequenz der Umstellung auf Behälter fordern die Systembetreiber die Änderung des Abfuhrrhythmus auf vier Wochen. Eine Ausnahme stellt die Entsorgung der 1.100 l-Behältnisse in Großwohnanlagen dar, deren Abfuhr weiterhin 14-täglich realisiert wird. Hierüber wurden die Wohnungsgesellschaften/-genossenschaften in Kenntnis gesetzt. Bereits durch unsere „Umweltinformation“, Ausgabe September, wurde jeder Haushalt im Burgenlandkreis über die Änderungen informiert.